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Valerie Niehaus zog 1987 mit ihrer Familie nach München, wo sie für den Fernsehmehrteiler Rote Erde entdeckt wurde. Im März 1990 war sie in der Folge Heil Hitler oder Glück auf als Gerda zu sehen. Am Tag, als sie ihr Abiturzeugnis erhielt, bekam sie einen Vertrag für die Seifenoper Verbotene Liebe, wo sie für zwei Jahre und 408 Folgen die Rolle der Julia von Anstetten spielte. 1995 und 1996 wurde sie während ihrer Soapzeit mit dem bronzenen Bravo-Otto-Preis in der Kategorie TV-Star weiblich ausgezeichnet. Zudem war sie im Liebesfilm Rosamunde Pilcher: Stunden der Entscheidung (Erstausstrahlung: März 1997) die weibliche Hauptrolle Christabel Lowyer. Nach ihrem Ausscheiden aus Verbotene Liebe studierte Valerie von 1996 bis 1998 am Lee Strasberg Theatre and Film Institute in New York City. Im Jahr 2000 kehrte sie von New York nach Deutschland zurück.